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Der Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, Dr. Stefan Kühn, war am Sonntag, 5. November, Gast bei der Brunchdiskussion der Zukunftswerkstatt von Chance! Wuppertal. In einer gemütlichen Runde mit 10 jungen Menschen und dem Leiter, Thomas Willms, ging es vorwiegend um die Frage, wie unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen soll und was heute in der Gestaltung notwendig ist.  

 

Ausgangspunkt der Diskussion war die Situation im Brennpunkt Berliner Straße in Oberbarmen, der in den letzten Monaten zu einem Angstraum vieler Frauen geworden ist. Zur Zeit befragen Studentinnen und Schülerinnen der Zukunftswerkstatt dort junge Männer, ob sich vorstellen könnten, was diesen Angstraum für Frauen ausmache. Dr. Kühn sprach sich gegen eine massive Polizeipräsenz aus, da sie nicht unbedingt zu einem Sicherheitsgefühl der Bürger/innen führen würde. Die Beteiligten der Zukunftswerkstatt werden nach der Auswertung der Befragung mit dort schon aktiven Gruppen das Gespräch suchen, inwieweit Veränderungen an der Berliner Straße gewünscht und möglich sind.

In einem weiteren Punkt ging es um das Thema Bildung. Die Student/innen und Schüler/innen wiesen in ihren Beiträgen darauf hin, dass sich viele Menschen strukturbedingt auf ihr Studium / ihre Ausbildung konzentrieren müssten und daher wenig Zeit für ein gesellschaftliches Engagement haben. Das sei eine durchaus gefährliche Entwicklung. Dr. Kühn ermutigte die jungen Menschen, sich mehr einzubringen. Ihre Bildung sei kein Selbstzweck zum Erwerb eines Mercedes oder eines Eigenheimes, sondern ein soziales Kapital, das die Gesellschaft für ihr Überleben brauche.

Der Sozialdezernent war sichtlich angetan von der Diskussionsfreudigkeit der Zukunftswerkstatt und bot seine persönliche Unterstützung bei den Anliegen der jungen Menschen an.

Die Brunchdiskussion findet übrigens immer am 1. Sonntag eines Monats von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr in den Räumen des Haus des Teilens statt. Die Veranstaltung ist grundsätzlich offen, aufgrund der notwendigen Besorgungen für den Brunch ist aber eine Voranmeldung erwünscht.